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Blauer Vogel

Einladung: „Visuelles Web“ beim #SMCMUC am 9. November 2015

In den letzten Jahren ist das Web visueller geworden. Foto- und Videodienste wie Instagram, Snapchat und Vine boomen, Pinterest verzeichnet weltweit über 100 Millionen Nutzer, Facebook setzt auf Videos, Infografiken erfreuen sich großer Beliebtheit und auch Unternehmen setzen verstärkt auf Bilder und Videos. Kein Wunder, transportieren sie doch Emotionen am besten und erreichen so den Verbraucher stärker. Storytelling par excellence! Hinzu kommt, dass die technischen Möglichkeiten und die Kameras von Smartphones immer besser geworden sind. Eine Videokamera ist nicht mehr nötig, ein iPhone6 und kostenlose bzw. günstige Apps reichen oft aus.

Wir diskutieren am Montag, den 9. November mit euch, welche Möglichkeiten das visuelle Web bieten, wie ihr es einsetzen können, und welche Unternehmen dies bereits erfolgreich umsetzen.

Vorträge und Referenten:

Words are so Gen Y“ – die Kommunikation der Zukunft ist visuell. Doch sind Unternehmen bereit für den Visual Turn? Die NYT-Journalistin Katherine Rosman behauptet: In der Kommunikation der nach 1995 Geborenen hat die Kraft der Bilder Worte außer Kraft gesetzt. Bilder scheinen die bessere Antwort auf Probleme der Kommunikation von heute zu sein. Siegeszug des Visuellen? Nein, denn noch ist der „Visual Turn“ in der traditionellen Unternehmenskommunikation nicht angekommen. Petra Sammer und Ulrike Heppel verraten Tipps und Tricks, die den Umgang mit Visuellem erleichtern. Im Gepäck haben sie ein Sixpack an Erfolgskonzepten für Visuelles Storytelling.

Petra Sammer, Global Partner und Chief Creative Officer des internationalen Agenturnetzwerks Ketchum und Ulrike Heppel, Art-Directorin bei twogether

Petra Sammer, Global Partner und Chief Creative Officer des internationalen Agenturnetzwerks Ketchum

Petra Sammer

Portrait Ulrike Heppel

Ulrike Heppel

 

 

 

 

 

 

 

 

Jochen Hencke
Visuelle Kommunikation mit Instagram

Spätestens mit dem Kauf durch Facebook im Jahr 2012 war klar, dass sich mit instagram ein neuer Player am Markt etabliert hatte, der dem großen Netzwerk von Mark Zuckerberg hätte gefährlich werden können. Vor allem die Jungen zog und zieht es zum Bildernetzwerk, was natürlich auch viele Unternehmen für sich nutzen wollen. Seit kurzer Zeit dürfen nun Marken auf instagram – ähnlich wie bei Facebook – Ads schalten und von der wachsenden Nutzerzahl und dem jungen Publikum profitieren. Jochen Hencke betreute bis September 2015 die Social Media und Online Marketing Agenden der Stieglbrauerei in Österreich und gibt Einblicke in die Arbeit mit instagram als Teil des Marketing-Mix.

Die Eckdaten

Zeit: Montag, 9. November 2015, 18.30 – 22.00 Uhr 

Ort: Virtual Identity, Isarwinkel 16, 81379 München (Zufahrt auf Höhe Maria-Einsiedel-Straße 32)
>> Auf Google Maps anzeigen

19:00 Einlass
19:30 Begrüßung Social Media Club München
19:45 Start Vorträge
im Anschluss Networking

So meldet ihr euch an:

Ihr könnt euer Ticket zum Preis von zehn Euro (inkl. Freigetränken) im Vorfeld über Eventbrite kaufen >> Jetzt Ticket kaufen
Bitte beachtet, dass wir keine Rechnungen ausstellen können.

Hinweis: Eine Abendkasse gibt es nur, falls nicht alle Tickets im Vorfeld verkauft wurden.

Sponsoren:

mynewsdesk
Wir danken unserem Event Sponsor mynewsdesk.com für die Unterstützung!

Schwarz-Weiß Logo von Virtual Identity
Dieses Mal beherbergt uns Virtual Identity. Vielen Dank an unseren Locationsponsor!

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit Ihnen und zwei interessanten Referenten!

Klaus Eck
Sonya Schlenk
Sabine Sikorski
Nina Reddemann
Anna-Katharina Lohre
Insa Heegner

Storytelling: Ein Abend voller guter Geschichten

Am 21. September haben wir die Sommerpause beendet und die neue Saison mit dem Thema Storytelling eröffnet. Über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich bei Valtech eingefunden und den spannenden Vorträgen der Referenten gelauscht.

Geschichten wurden schon immer erzählt. Neu sind die Kanäle, über die wir die Geschichten verbreiten und die Art und Weise, wie Unternehmen sie gezielt einsetzen, um ihre Zielgruppen zu erreichen.

Am 21. September haben drei Referenten von ihren Erfahrungen des Storytellings berichtet, Fakten und Best Practice-Beispiele geliefert.

Uwe Walter, Tabea Jost und Heimo Tscherne

Die Referenten des Abends: Uwe Walter, Tabea Jost und Heimo Tscherne

  • Tabea Jost, Director Marketing & Communications bei Mynewsdesk
  • Uwe Walter, Experte für Storytelling in den Medien
  • Heimo Tscherne , selbstständiger Kommunikationsberater für Kunden aus dem Bereich Food & Beverage

Tabea Jost: „Wir haben eine Content-Mission. Lasst uns Stories machen“

Tabea Jost hat die Basis fürs Storytelling geliefert, die Fakten und Zahlen. Die Digitalisierung sei immer noch eine große Herausforderung, auch wenn wir in Deutschland schon offener geworden seien und die Investitionen in digitales Marketing langsam steigen.

Für Unternehmen geht es um eine integrierte Marketingführung auf allen Kanälen, man müsse online und offline die richtigen Ansprechpartner finden.

Es braucht einen Plan und die richtigen Kanäle

Die Story steht an erster Stelle. Wie erzählen wir sie? Über welche Kanäle soll sie ausgespielt werden? Was ist das Unternehmensziel? Was werten wir als Erfolg?

Die Touchpoints der Kunden sind mehr geworden, es bedarf einer Multichannel-Strategie und einemPlan, um die Kunden zu erreichen und sie zum Kaufabschluss zu führen.

Storytelling muss auf den richtigen Kanälen stattfinden und zur Unternehmensmarke passen, um nicht unglaubwürdig zu wirken. Zudem muss die richtige Erzählform gewählt werden:

Zum Abschluss gab es noch das ein oder andere Beispiel für Storytelling:
Die Getränkemarke Ribena wollte mit einem Video die Zielgruppe der jungen Erwachsene erreichen.

Ob es mit dem folgenden Video geglückt ist, blieb offen.

Uwe Walter: „Was zählt, sind Ruf, Reichweite und Rendite!“

Uwe ist gelernter Regisseur und sein Vortrag stand unter dem Motto „5 Ideen, wie Ihr mit Video punkten könnt“. Vorab präsentierte er ein paar Zahlen zum Thema Video:

Ein Video auf einer Seite steigere die Verweildauer um durchschnittlich 48 Sekunden und biete eine höhere Chance, um in den Google-SERPS eine bessere Platzierung zu erreichen.

Wer die Nutzerinnen und Nutzer für sein Video begeistern will, sollte dies in den ersten drei Sekunden erreichen, sonst ist es zu spät. Die Kanäle für Videos sind aktuell YouTube, Facebook, Twitter und Instagram.

Die 5 Ideen, wir Ihr mit Videos punkten könnt

  1. Videos einsetzen
    Auch wenn ein Foto noch mehr Likes als ein Video erreicht:
    https://twitter.com/smcmuc/status/646023471575789568
  2. Magic Moments
    Einsetzen von Filtern, SloMo-Funktionen macht die Videos interessanter.
  3. „Vordergrund macht Bild gesund“
    Fokus auf einen Punkt im Video setzen. Weitwinkel und Telelinsen nutzen, die es auch für Smartphones als Aufsatz gibt.
  4. Ken Burns Effekt

    Der Effekt zoomt ins Bild hinein.

  5. Robert Capa Effekt
    Wenn Dein Bild nicht gut genug ist, dann bist Du nicht nah genug dran.

Der Bonus-Tipp: Sequenzprinzip 1,2,3
Orientierung, Verbindung und Kernaussage. Das Video im Walzerschritt anlegen. Der Weg sollte das Ergebnis zeigen oder gegensätzlich sein.

Beispiel zur Aussage „Mallorca ist vermüllt“:

  1. Bild vom Strand und Meer
  2. Bild Schwenk zum Müllereimer am Strand
  3. Bild voller Mülleimer

Wie bekommt man diese Begeisterung für Videos und das Umsetzen von Geschichten ins Unternehmen getragen? Uwes Antwort klingt einfach: Kick-off ansetzen, Beispiel suchen und zeigen, dass es geht. Wichtig sei, dass es vorgelebt werde und zwar von oberster Stelle.

Geschichten zu erzählen, bedeutet, die Zuhörerinnen und Zuhörer zu begeistern, was Uwe sichtlich gelungen ist. Einer der wichtigsten Punkte des Abends:

„Erzähle nicht, was Du willst. Erzähle, was andere inspiriert.“

Heimo Tscherne: Nachhaltige Geschichten mit Emotion

Heimo arbeitet im Food & Beverage Bereich, in dem Storytelling viel mit saisonalen Themen zu tun hat. Einer der Fehler, den viele Marken machen würden, sei die Austauschbarkeit ihrer Geschichte. Die Basis einer guten Geschichte sei die Heldenreise.

Bei der Heldenreise müsse man sich auch immer über die Konsequenzen bewusst sein, wenn der Held sein Ziel erreicht und ein Versprechen eingelöst werden muss: Dr Pepper wollte jedem Amerikaner eine Büchse Limo schenken, wenn das neue Guns-N‘-Roses-Album noch 2008 erscheine. Die Band hat es geschafft und Dr Pepper musste sich etwas einfallen lassen. Das Beispiel zeigt, dass Geschichten stimmig und durchdacht seien sollten.

Eine Marke, die es geschafft hat, sich zu positionieren ist laut Heimo Rügenwalder, die im November 2013 beim smcmuc zu Gast waren . Die Marke habe sich glaubwürdig für vegetarische Produkte positionieren können.

Marken müssen Geschichte erzählen, die nachhaltig seien und dem Zeitgeist entsprechen. Die Firma Penninger hat den Spacewurz kreiert und dadurch hohe mediale Aufmerksamkeit erzielen können.

Ein Unternehmen, was im Zusammenhang mit Storytelling immer wieder genannt wird, ist Coca Cola.

Heimos Tipp zum Abschluss:

Den Vortrag von Heimo findet Ihr bei Prezi.

Blogger für Flüchtlinge

Durch die am Eingang aufgestellte Spendendose und die ein Euro Spende pro verkauftem Ticket konnten an dem Abend 210 € an die Aktion „Blogger für Flüchtlinge“ gespendet werden. Danke!

Weitere Artikel zum Abend findet Ihr auch unter:
„Storytelling – wie geht das? Nachlese zum #SMCMUC“
Rückblick Social Media Club München – Storytelling

Die Fotos des Abends findet Ihr auf unserer Facebook-Seite.

Danke

Ein großes Dankeschön an unsere Referenten, an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmern und an unsere Sponsoren mynewsdesk.com und Valtech.

Klaus Eck
Anett Gläsel-Maslov
Sabine Sikorski
Sonya Schlenk
Anna-Katharina Lohre
Nina Reddemann

Termine

Der nächste Social Media Club findet am 9. November statt.

Einladung: „Storytelling“ beim #SMCMUC am 21. September 2015

smcmuc-social_media_club_150px-scaled5001Menschen lieben Geschichten. Gut erzählt bleiben sie im Gedächtnis hängen, werden geteilt und sogar mit eigenen Worten weitererzählt. So ist es nicht verwunderlich, dass Storytelling als Wunderwaffe der Kommunikation gilt, um Botschaften zu platzieren und zu verbeiten. Doch was zeichnet gute Geschichten aus? Und wie lassen sich gute Geschichten erzählen und verbreiten? Weiterlesen